Kreativität? Bloß nicht! Der perfekte Plan, um Ideen im Keim zu ersticken
Keine Zeit zum Lesen? Dann hör den Inhalt einfach als Podcast an:
Hey, du Innovator in der Warteschleife! Du suchst nach dem perfekten Rezept, um Kreativität so richtig auszubremsen? Willkommen! Hier gibt's die ultimativen Tricks, um jede zündende Idee schon vor der ersten Flamme zu ersticken. Ob aus Versehen oder Absicht – Organisationen haben es zur Kunstform erhoben, Kreativität systematisch zu verhindern. Wie das geht? Lass uns reinschauen!
Warum Organisationen Kreativität brauchen – und warum sie sie verhindern
Kreativität ist DER Zukunftsskill. In einer Welt, in der Maschinen die immer gleichen Aufgaben übernehmen, braucht es Menschen, die kreativ denken und Neues entwickeln. Klingt nach einem guten Grund, Kreativität zu fördern, oder? Doch in vielen Unternehmen passiert das Gegenteil. Kontrollwahn, Effizienzdenken und zu viele Prozesse machen kreative Köpfe mundtot. Absurd, oder? Willkommen im echten Leben.
Die drei Säulen der Kreativität – und wie du sie sabotierst
Laut der Harvard-Professorin Teresa Amabile braucht Kreativität drei Zutaten: Vorwissen, kreatives Denken und Motivation. Und ja, das ist ein Buffet, das sich hervorragend durch unsichtbare Regeln, Prozesse und Micromanagement ruinieren lässt. So geht’s:
1. Vorwissen: Der Grundstoff für Ideen
Ohne Wissen keine Kreativität. Ideen entstehen aus Erfahrungen und der Fähigkeit, diese neu zu kombinieren. Teams mit unterschiedlichem Hintergrund bringen vielseitige Netzwerke mit, die echte Innovation ermöglichen. Aber halt! Vielfalt? Zu anstrengend!
So verhinderst du Vorwissen:
Setze Leute auf Projekte, die keine Ahnung davon haben. Sag einfach: „Frische Perspektiven!“
Stelle ähnliche Leute ein, die sich super verstehen – und dieselben langweiligen Ideen haben.
Halte neue Erfahrungen klein, damit niemand sein kreatives Netzwerk erweitert.
2. Kreatives Denken: Organisierte Inspiration
Kreatives Denken braucht die richtige Umgebung – flexible Prozesse, Freiräume und ein unterstützendes Umfeld. Aber warum den Leuten Freiheiten geben, wenn man sie mit Standards und Micromanagement überwachen kann?
So sabotierst du kreatives Denken:
Kontrolliere jeden Arbeitsschritt. Mach „Prozessfreiheit“ zur Lachnummer.
Bestehe auf einer „Clean-Desk-Policy“: Keine Individualität, keine Inspiration.
Sorge für absolute Gleichförmigkeit – am besten mit Beiräten, die alles Neue zerreden.
3. Motivation: Der Treibstoff für Ideen
Ohne Motivation passiert nichts. Wer kreativ sein soll, braucht intrinsische Motivation – den Wunsch, etwas um seiner selbst willen zu tun. Aber wer braucht schon motivierte Mitarbeiter, wenn man sie mit Deadlines und Boni aus dem Konzept bringen kann?
So killst du Motivation:
Setze extrinsische Anreize wie Geld oder Belohnungen für Gleichförmigkeit und Angepaßtheit.
Schaffe Zeitdruck, der kein „Gedankenwandern“, keine Lageweile im Kopf erlaubt. Kein Raum, keine Ideen.
Ignoriere intrinsisch Motivierte – die passen eh nicht ins System.
Bonus: Die sieben Goldenen Regeln, um Kreativität zu verhindern
Einstellen wie du selbst: Recruitiere Menschen, die dir gleichen – und gleiche Menschen stellen gleiche Leute ein.
Frische Perspektiven simulieren: Lass Unwissende Projekte leiten. Klingt gut, bringt nichts.
Prozessfreiheit vernichten: Kontrolliere jeden Schritt. Micromanage alles.
Individualität unterdrücken: Einheitsbüros, Einheitsdenken, Einheitsideen.
Zeitdruck maximieren: Kreativität braucht Zeit? Pff. Setz Deadlines, die keinen Raum lassen.
Motivation rauben: Fördere nur die Uniformen, Angepaßten, Angenehmen, die nichts hinterfragen und lass die Engagierten und Unbequemen abwandern.
Beiräte & Kreise aufbauen: Mach externe Gruppen verantwortlich, die nichts tun, außer kreative Ideen abzulehnen.
Die Pointe: Kreativität braucht Freiraum
Hör auf, dich selbst zu sabotieren. Gute Ideen entstehen in einem Umfeld, das Flexibilität erlaubt, individuelle Stärken fördert und Raum für Inspiration bietet. Kreativität ist keine Checkliste, sondern ein Prozess, der Zeit, Vielfalt und Motivation braucht.
Also, wenn du Kreativität in deinem Alltag siehst – drück sie nicht weg. Und wenn dir jemand erzählt, dass Prozesse wichtiger sind als Freiraum, erinnere ihn freundlich: „Ich hab da mal einen BLOG drüber gelesen.“ 😉
Fazit: Du willst Kreativität fördern? Dann hör auf, sie zu verhindern. Gib deinem Team die Freiheit, Neues zu denken, und du wirst überrascht sein, was passiert. Oder bleib beim Einheitsbrei. Deine Entscheidung! 😎