Alle reden von 'snackable' Content, aber was ist mit den echten Inhalten?

Alle reden von 'snackable' Content
 

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Warum Tiefe und Substanz im Content wichtiger sind als der schnelle Happen.

In der Welt des modernen Marketings scheint „snackable“ Content der unangefochtene Star zu sein: kurze, leicht verdauliche Häppchen, die schnell konsumiert werden können und sofort Aufmerksamkeit erregen. Klar, die Menschen lieben es, im Vorbeigehen kurzweilige Inhalte zu konsumieren, die ihnen in wenigen Sekunden eine kleine Info, ein Lächeln oder einen Denkanstoß geben. Aber in der Hektik der „Snacks“ geht oft etwas Wertvolles verloren: die Substanz. Echte, tiefgründige Inhalte, die ein Thema umfassend beleuchten und langfristig im Gedächtnis bleiben, werden immer seltener. Doch die Frage bleibt: Was bringt eine Marke wirklich weiter – snackable Content oder echter Mehrwert?

Der schnelle Reiz des Snack-Contents

Snackable Content ist auf den schnellen Konsum ausgelegt. Ein paar Sekunden Scrollen, ein kurzer Blick, ein schneller Daumenwisch, und schon wird der nächste Häppchen-Content serviert. Memes, kurze Video-Clips, ein knackiges Zitat – alles designed, um sofort zu wirken, aber genauso schnell wieder vergessen zu werden. Der Vorteil? Snackable Content kann in großen Mengen produziert und konsumiert werden und ist optimal, um kurzfristig die Aufmerksamkeit zu fesseln.

Doch hier liegt das Problem: Ein Snack ist schnell gegessen und hinterlässt selten das Bedürfnis nach mehr. Die Bindung bleibt oberflächlich, und oft hinterlässt dieser Content kaum Eindruck. Das bedeutet nicht, dass snackable Content keinen Wert hat, aber er reicht allein nicht aus, um Vertrauen und eine echte Verbindung zu schaffen. Wer nur auf schnelle Häppchen setzt, riskiert, dass die Marke nicht als tiefgründig und vertrauenswürdig wahrgenommen wird.

Warum echter, tiefgehender Content wichtig bleibt

Echter Content – also Inhalte, die in die Tiefe gehen und ein Thema wirklich umfassend beleuchten – bringt langfristig eine ganz andere Art von Wert. Detaillierte Artikel, umfassende Guides, inspirierende Geschichten oder lehrreiche Tutorials gehen nicht nur an der Oberfläche entlang, sondern vermitteln echtes Wissen, bieten Lösungen und schaffen eine tiefere Verbindung.

Langformatige Inhalte erfordern zwar mehr Zeit und Hingabe, aber sie geben deinem Publikum etwas, das snackable Content selten schafft: das Gefühl, wirklich verstanden und ernst genommen zu werden. Tiefgründiger Content bleibt im Gedächtnis, wird häufiger geteilt und hilft dabei, eine Marke als Experten und vertrauenswürdige Quelle zu positionieren.

Wann brauchst du snackable Content – und wann echten Content?

Beide Content-Formate haben ihren Platz, aber es kommt darauf an, sie strategisch und gezielt einzusetzen. Snackable Content ist perfekt, um in Social Feeds kurz auf dich aufmerksam zu machen, Interesse zu wecken und dein Publikum immer wieder an deine Marke zu erinnern. Aber die wahre Verbindung entsteht durch Inhalte, die Zeit und Raum haben, um eine Geschichte zu erzählen, Wissen zu vermitteln oder Probleme zu lösen.

Ein guter Content-Mix enthält beides: Snackable Content, der leicht verdaulich und schnell konsumierbar ist, und tiefergehenden Content, der ein Thema umfassend behandelt. Der Schlüssel liegt darin, dein Publikum mit Snack-Content neugierig zu machen – und ihnen dann mit echtem Content den echten Mehrwert zu bieten, nach dem sie suchen.

Wie du echten Content erstellst, der wirklich wertvoll ist

Bist du bereit, mehr als nur schnelle Happen anzubieten? Hier ein paar Tipps, wie du hochwertigen, tiefgründigen Content erstellst, der deinem Publikum langfristig im Gedächtnis bleibt:

  1. Erkenne die Fragen und Probleme deiner Zielgruppe
    Echter Content geht auf die Bedürfnisse und Herausforderungen deines Publikums ein. Recherchiere gründlich, um die Themen zu finden, die dein Publikum wirklich interessieren und bei denen es sich nach Antworten sehnt. Das Ergebnis? Inhalte, die deinem Publikum wirklich helfen.

  2. Biete detaillierte Lösungen und praktische Anleitungen
    Guter Content bietet mehr als nur allgemeine Ratschläge. Sei konkret, biete Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Beispiele, die leicht umzusetzen sind. So schaffst du Content, der wirklich nützlich ist und Mehrwert liefert.

  3. Erzähle Geschichten, die inspirieren und verbinden
    Nutze Storytelling, um eine emotionale Verbindung aufzubauen. Geschichten, die berühren und zum Nachdenken anregen, bleiben viel länger im Gedächtnis und bieten eine tiefere Erfahrung als jeder snackable Content.

  4. Investiere in langformatige Inhalte
    Lange Blogartikel, umfassende E-Books oder ausführliche Videos bieten die Möglichkeit, Themen wirklich in die Tiefe zu behandeln. Diese Formate zeigen, dass du dir Zeit nimmst, dein Wissen zu teilen, und helfen, deine Marke als Autorität zu positionieren.

  5. Schaffe Inhalte, die immer wieder genutzt werden können
    Evergreen-Content, also Inhalte, die dauerhaft relevant sind, bringt deinem Publikum langfristig einen Mehrwert. Statt nur auf den schnellen Klick zu setzen, erstelle Content, der auch in Monaten oder Jahren noch relevant und nützlich ist.

Fazit: Snackable Content macht neugierig – echter Content schafft Vertrauen

Ja, snackable Content hat seinen Wert und ist eine gute Möglichkeit, um schnell Aufmerksamkeit zu erzeugen. Doch langfristig ist es der tiefgründige, echte Content, der deine Marke auf ein neues Level hebt. Wer mehr bietet als den schnellen Happen, baut Vertrauen auf und schafft eine echte Beziehung zu seinem Publikum.

Also, setze auf einen gesunden Mix: Nutze snackable Content, um die Aufmerksamkeit zu gewinnen, und kombiniere ihn mit Inhalten, die in die Tiefe gehen und deinem Publikum zeigen, dass du nicht nur für den schnellen Klick, sondern für das langfristige Vertrauen da bist.

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Die Zukunft des Marketings? Spoiler: Es geht um Vertrauen, nicht Technik!

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